03/2019

Gute Nachrichten für unseren Apache - er lebt fortan in einer Pflegestelle und genießt das Lebensgefühl in einem familiären Umfeld

Unser Spendenaufruf zu unserem Sorgenkind Apache war ein voller Erfolg. Durch die fleißige Verbreitung und Mithilfe haben uns sehr viele Nachrichten von Absendern erreicht, denen Apaches Geschichte berührte und es ihnen ein Bedürfnis wurde, dem Nordlicht und damit in erster Linie Apache eine Unterstützung zukommen zu lassen. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen Spenden für den Rüden und ein Dankeschön geht auch an seine Paten, die uns durch eine regelmäßige Spende bei der Deckung der Tierarztkosten seiner Behandlungen kräftig Unterstützung leisteten.

 

Aber noch eine sehr erfreuliche Neuigkeit ergab sich für unseren Stationsältesten. Apache hat eine Pflegestelle gefunden und lebt jetzt in einem neuen Rudel zusammen mit einer achtjährigen Husky-Dame namens Lise gar nicht weit vom Nordlicht weg.

 

Als Lise und Apache sich im Nordlicht kennenlernen durften, funkte es zwischen beiden sofort. Apache schien Lise mit seiner ausgeglichenen und freundlichen Art zu beeindrucken und Lise beeindruckte Apache wiederum mit ihrem Sinn für die kleinen Spielereien und ihrer Lebensfreude. Eine Freundschaft sollte in diesem Moment entstehen, doch nicht nur zwischen den beiden Kaltschnäuzern, denn Apache schien auch großen Gefallen an den beiden Zweibeiner gefunden zu haben, die seine Lise mitbrachte. Eine Harmonie war für alle sofort spürbar und damit der Weg in eine neue Familie für Apache geebnet.

 

So entschied sich die Familie, Apaches Pflegestelle zu werden und nahm ihn in ihr bestehendes Rudel auf. Sie wollten unserem Herrn die Möglichkeit schenken, sich in einer Familie wohlfühlen zu dürfen und seinen Schlafplatz altersgerecht im wohlig warmen Zuhause mit vertrauter Umgebung zu haben. Dieses Gefühl genießt unser Apache fortan nun täglich.

 

Im Hause selbst angekommen machte Apache auch die Bekanntschaft mit den zwei weiteren vierbeinigen Bewohnern: Dickfried und Hartmut, den Katzen, die Apache – zur Erleichterung aller – sehr gut akzeptierte. Mehr noch, denn schnell fand der Gentleman heraus, dass es sich durchaus schickte etwas Fellpflege bei den beiden Katzen zu betreiben, sozusagen als Freundschaftsangebot.

 

Wir freuen uns sehr, dass Apache es nun so gut getroffen hat und die Familie ihm ein warmes Plätzchen und nebenbei große Spaziergänge und Ausflüge beschert. Bei der Erkundung der Umgebung wurde Apache auch gleich zu einer schönen Lichtung geführt, auf der das Ritual des Päuschens inklusive „Snacktime“ für Apache schnell verstanden war.

Apache fühlt sich mitlerweile auch so geborgen, dass auch sein Appetit wieder zunimmt er und seinen Napf bis auf das letzte Bisschen blitzeblank putzt.

 

Nun schickte uns auch die Familie nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit einen kleinen Gruß :

 

„Liebe Grüße vom Nordrudel an alle und von Apache ein ganz großes Dankeschön für Eure Geduld und Zuwendung, die er           erfahren hat. Ihr seid in seinem Herzen.“

 

Die Bilder aus seiner Pflegestelle zeigen unseren Apache mit einem breiten Grinsen, so wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben. Es bedeutet für uns, dass sich der Rüde wohlfühlt und wir möchten uns an dieser Stelle für die liebevolle Betreuung unseres Stationsältesten von Herzen bei seiner neuen Familie bedanken.

 

Apache darf auch gerne in seiner Pflegestelle besucht werden, sein Rudel lud dazu ein. Bei Interesse Nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Nordlicht auf.



02/2019

Spendenaufruf - dringend hilfe für unseren Apache benötigt!

Unser Apache mit seinen stolzen 12 Jahren hat uns seit einiger Zeit Kummer bereitet, als wir merkten, dass es unserem alten Herrn der Station nicht gut ging. Apache machte einen kranken Eindruck, fühlte sich unwohl, mochte nicht essen und bat zunehmend um unser Dasein und menschlicher Zuneigung.

 

Wir beschlossen Apache dem Tierarzt vorzustellen und so musste der Rüde sich einiger wichtiger Untersuchungen unterziehen, bis wir endlich herausfanden, was Apache Schmerzen bereitete. Es wurde eine Pankreatitis (chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung) diagnostiziert. Es folgten weitere Behandlungen und viele Besuche beim Tierarzt, bis wir Apaches Gesundheitszustand wieder herstellen konnten. Weiterhin muss Apache unter Beobachtung bleiben, bekommt weiter Behandlungen, dauerhafte Medikamente und vor allem spezielles Diätfutter, um Apache wieder fit werden zu lassen. Weil Apache zu Beginn kaum etwas essen mochte, egal wie köstlich die Mahlzeit auch war, hatte er an Gewicht und wichtige Nährstoffe verloren, die es nun wieder aufzufrischen gilt.

 

Die Kosten für Apaches bisherige Behandlungen sowie die laufenden Kosten für die Medikamente und der regelmäßigen Untersuchungen seines Gesundheitszustandes bedürfen hoher finanzieller Mittel, damit die Rechnungen gedeckt werden können. Wir bitten deshalb dringend um Spenden für unseren Apache. Sowohl eine finanzielle Unterstützung als auch Spenden in Form von Futterspenden für Apache sind uns eine große Hilfe. Da es sich hierbei um spezielle Diätkost handelt, bitten wir vorher mit uns per Mail oder telefonisch Kontakt aufzunehmen.

 

Des Weiteren wird sich um das Wohl des Rüden sehr bemüht. Nachdem er seine Partnerin Baghira verloren hat, lebte er mit anderen Rüden in unserer Station zusammen, doch es wir merken, dass Apache es an menschlicher Zuneigung fehlt. Um ihn eine stärkere häusliche Anbindung zu bieten, genießt Apache jetzt einen kuscheligen Platz im Hundehaus mit Decken und Hundekissen ausgestattet und bei Bedarf beheizt. Apache genießt diesen Platz und freut sich noch viel mehr über die Aufmerksamkeit, die ihm geschenkt wird. Da Apache mit seinen stolzen 12 Jahren noch lange nicht müde geworden ist und dankbar für jede Beschäftigung ist, bekommt er von unseren Ehrenamtlern große Spaziergänge am Tag geschenkt. Apache wirkt dadurch sehr zufrieden und findet einen Ausgleich im Alltag.

 

Apache zeigt uns damit, dass er in seinem Alter ein starkes Bedürfnis entwickelt, bei seinen Menschen im vertrauten und gemütlichen Kreis zu sein und sucht dringend das Dasein in menschlicher Nähe. Wir wünschen uns deshalb für Apache eine Pflegestelle, damit der Rüde das Gefühl einer familiären Atmosphäre in wohlbehüteter Umgebung genießen darf.

In Apaches Namen freuen wir uns über jede Hilfe und Unterstützung. Bitte nehmen Sie bei Interesse mit uns Kontakt auf.

Für eine Spende sind unsere Kontodaten hier hinterlegt.

 


08/2017

Apache - ein ausdrucksstarker und ausgeglichener Begleiter

Apache ist ein Siberian Husky und im Mai 2007 geboren. Er hat seine Besitzerin verloren und ist deshalb ins Nordlicht gekommen.

Apache hat ein ausgeglichenes Gemüt, er freut sich über jeden Zweibeiner, der ihn besucht und mit ihm Kontakt aufnimmt. Dabei begrüßt er einen aber nicht überschwänglich, sondern eben wie es sich für einen gesetzten Herrn gehört. Er ist freundlich und interessiert, genießt Streicheleinheiten aber zieht sich husky-typisch auch wieder zurück, wenn es ihm genügt.

 

Apache ist aber ganz und gar nicht träge. Spaziergänge und lange Touren sind für ihn genau das Richtige und zieht dabei begeistert nach vorne. Auch am Scooter oder Fahrrad läuft er gut und findet dabei schnell seinen gleichmäßigen Laufrhythmus.

 

Körperlich ist Apache anfangs etwas dünn gewesen, aber er entwickelt sich positiv und baut durch kontinuierliches Laufen Muskulatur auf und verbessert seine Kondition.

 

Apache ist ein freundlicher und ausgeglichener Begleiter, der mit vielen Situationen gelassen umgeht und auch weiterhin großen Spaß an körperlicher Beschäftigung hat und diese auch dringend braucht.